Informationen und Bildmaterial werden aber immer gern entgegengenommen.

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Ansicht von Kastorf 1812, von Christianshöhe am Horizont die Türme von Lübeck, C.F. v. Rumohr


Diese Online-Chronik der Kastorfer Geschichte hat einige Vorgänger:


"Chronik des Dorfes Kastorf Kreis Herzogtum Lauenburg"
Maschinenschrift, unveröffentlicht, von Otto Bünder, Neustadt/Holst. 1955

"Kastorfer Chronik 1286-1986"
Jochen Düring, Gemeinde Kastorf, Kastorf 1986

und einige Kurzchroniken wobei diese die wichtigsten sind:

"Die Lübschen Landgüter;  7. Schenkenberg. Castorf. Bliestorf."
von Dr. C. Wehrmann
Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Alterthumskunde
Bd. 7 Jg. 1898 Seite 223 ff

"Das Erbgut Kastorf – Einblicke in seine ältere Geschichte"
von Th. Götze, Lauenburgische Heimatblätter 1927,  Nr. 9
Größtenteils Wiedergabe der Kurzchronik von Wehrmann mit phantasievollen Zugaben.

"Aus der Geschichte des Gutes Kastorf"
von P. M. Fischer-Hübner, Lauenburgischer Familienkalender 1941, S. 92 ff
Größtenteils Wiedergabe der Kurzchronik von Wehrmann.

Die Düring-Version basiert fast ausschließlich auf der Chronik Bünders und der Schulchronik. Lehrer Bünder hat im Ort selbst recherchiert und einige Akten des Landesarchives in Schleswig ausgewertet, zudem Wehrmann komplett zitiert. Diese Online-Chronik soll eine Ergänzung zu dieser Chronik sein, da Bünder diverse Akten im Kreisarchiv Ratzeburg, im Archiv der Hansestadt Lübeck und auch noch viele weitere Akten im Landesarchiv nicht berücksichtigt hat, die die Geschichte Kastorfs weiter erhellen. Für Familienforscher ist besonders der Verlust der Siebenbäumer Kirchenbücher vor 1791 ein herber Verlust. Um diese Lücke zu schließen, habe ich die vielen einzelnen Personenangaben über Jahre gesammelt und kann so einen relativ befriedigenden Überblick über die Kastorfer Bevölkerung vor 1791 geben (s. Höfefolgen > Hufen / Katen ).

Leider ist das Kastorfer Gutsarchiv auch nur noch fragmentarisch erhalten geblieben und heute im Ratzeburger Kreisarchiv befindlich. Welchen Verlust wir auch hier hinnehmen müssen, vermag in Ansätzen ein Aktenverzeichnis aus dem Jahr 1791 wiederzugeben. Darin wird z.B. ein  "Convolut Schriften bis ins 14. Saeculum" aufgeführt.